Übertrag des Lehrerin-Spiels in die IT-Wirklichkeit

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    • Übertrag des Lehrerin-Spiels in die IT-Wirklichkeit

      Heyho,

      Es gibt die Idee, das Lehrerin-Ding/Credo der Flamme ein Stück weit zum Leben zu erwecken, z.B. durch eine Form im Stil von Haka/Tai Chi/Kata/Solo Drill, die man dann im Sonnenaufgang darstellen kann...

      Wir haben schon die eine oder andere konkrete Idee. Die aktuelle Schwierigkeit ist: es soll kein Asia-Abklatsch sein, sondern zum Look&Feel des Ostens passen.

      Unser Kreis ist im Moment zu dritt, wir laden aber alle Interessierten ein, mitzudenken. Meldet euch einfach hier.
    • Aus offensichtlichen Gründen habe ich ein sehr großes Interesse :D In meinem Kopf waren das immer im wesentlichen HEMA Sachen italienischer Fechtschule nach Guy Windsor

      youtube.com/user/swordschool

      Gemischt mit ein bisschen Klischee-Asiatischem Drill gemischt mit den Lichtschwert-Kampfformen aus Star Wars :D

      Edit: Falscher Link
      Plot lo vult!
      "Ein Herz, das brennt, verzehrt sich nicht"
    • Ich gebe zu, die italienischen HEMA Sachen kamen halt vor allem da her, weil ich die auch darstellen kann - mit deutscher Schule habe ich nur marginale Berührung, aber ich im Prinzip passt da meiner Meinung nach alles rein, was sich irgendwie in einen rituellen Ablauf packen lässt - im Zweifel durch die erfahrenen Kämpfer von denen wir im Osten ja genug haben. Ich glaube es wäre keine gute Idee, das auf eine bestimmte OT-Richtung zu fixieren weil es dann zu sehr von den OT-Skills abhängt.
      Plot lo vult!
      "Ein Herz, das brennt, verzehrt sich nicht"
    • Ich habe keinen Beitrag dazu.

      Aber wuhu.
      Sehr cool.

      Mal schauen ob Kassian sich damit anfreunden wird.
      Kassian von Auenglut [img='http://fs5.directupload.net/images/170530/temp/r93hkbgk.png',none,100][/img], Reichsritter des Ostreiches, Kommandant vom Sturm von Ardor [img]http://fs5.directupload.net/images/151215/temp/dfye6kdq.png[/img]
      Die Flamme im Herzen - voran ohne Furcht!

      Und dies Herz, eh' es zusammenbricht, Trinkt noch Glut und schlürft noch Licht. (Karl Gottlieb Lappe)
    • Italienisch ist mir irgendwie nicht in den Sinn gekommen, da ich es wohl wie Benny in Umgekehrt habe.

      Unter den Caloren gabs halt bereits Anstöße, ob man was fürs Alltägliche schaffen könnte.
      Kräftige und schnelle Katas scheinen mir da beim Wühlen wohl stilistisch (geht in wuchtig und oder schnell) und auch in ihrer "Zugänglichkeit" sehr gut zu sein - ob das nun rein für die Krieger oder jeglichem Ignis-Hoschi herhalten könnte, lässt sich ja hier diskutieren.

      Bei den Waffenübungen habe ich noch irgendwie keine Grundlage für mich entdeckt über die man bequem auf die Wünsche was ableiten kann :/ Liegt aber wohl an dem eigenem Vorlieb es nicht nach "be-water-my-friend" oder einem einfachem Soldatendrill wirken zu lassen. Irgendwo dazwischen wohl.
      It's hard enough, fighting a war - but it's worse knowing no matter how hard you try... you can't f**k them all!
    • Heidi schrieb:

      Heyho,

      Es gibt die Idee, das Lehrerin-Ding/Credo der Flamme ein Stück weit zum Leben zu erwecken, z.B. durch eine Form im Stil von Haka/Tai Chi/Kata/Solo Drill, die man dann im Sonnenaufgang darstellen kann...

      Wir haben schon die eine oder andere konkrete Idee. Die aktuelle Schwierigkeit ist: es soll kein Asia-Abklatsch sein, sondern zum Look&Feel des Ostens passen.

      Unser Kreis ist im Moment zu dritt, wir laden aber alle Interessierten ein, mitzudenken. Meldet euch einfach hier.
      Was sollen das denn für genaue Übungen sein?
      1. Einzelübungen
      2. Partnerübungen
      3. Übungen, die man alleine oder mit Partner machen kann?
      4. Bewaffnet wenn ja, mit was für Waffen? / unbewaffnet?
      5. Wie sollen die Bewegungen denn sein? (Schnell, hektisch, überlegt, lange ausholende Bewegungen, Kurze schnelle) Kurz: Wenn das wirklich morgens im Sonnenaufgang gemacht werden soll, würde ich definitiv mit langsamen , weichen Übungen anfangen.
      6. Rausgehört habe ich, dass es nicht asiatisch angehaucht sein soll.
      7. Sollen es Übungen sein, die auch OT-Fertigkeiten verbessern sollen?
      8. Sollen Bewegungen dabei sein, die man auf dem Boden macht, z. B. Rollen oder Stürze?

      Ein Haufen Fragen ;-).
    • Worum geht es?

      - eigenes Charakterkonzept überzeugend darstellen

      - anderen Spielern gutes Spiel liefern.

      Ob das jemand OT sportlicher macht, ist erstmal vollkommen nebensächlich.

      Bisheriger Stand: eine Abfolge von Bewegungen, die alleine durchgeführt wird.

      Es soll Momente intensiver Körperspannung, Explosives, genauso enthalten wie geschmeidige, entspannte Bewegungen. Vor allem: es soll echt sein! Nach Kampfkunst riechen.

      Die Geschwindigkeit hängt wahrscheinlich mit dem Können zusammen, erstmal gehen wir das langsam an.

      Fallen und Rollen erstmal nicht. Die Böden, auf denen üblicherweise ja gezeltet wird, sind nicht Safe für Leute, die da noch wenig Erfahrung haben.
    • Heidi schrieb:

      Worum geht es?

      - eigenes Charakterkonzept überzeugend darstellen

      - anderen Spielern gutes Spiel liefern.

      Ob das jemand OT sportlicher macht, ist erstmal vollkommen nebensächlich.

      Bisheriger Stand: eine Abfolge von Bewegungen, die alleine durchgeführt wird.

      Es soll Momente intensiver Körperspannung, Explosives, genauso enthalten wie geschmeidige, entspannte Bewegungen. Vor allem: es soll echt sein! Nach Kampfkunst riechen.

      Die Geschwindigkeit hängt wahrscheinlich mit dem Können zusammen, erstmal gehen wir das langsam an.

      Fallen und Rollen erstmal nicht. Die Böden, auf denen üblicherweise ja gezeltet wird, sind nicht Safe für Leute, die da noch wenig Erfahrung haben.
      Ich persönlich würde dann Techniken mit einem beidhändig gefassten Schwert empfehlen. Warum? Das ist eine Waffe, bei der man sich auch wirklich mit beiden Beinen sinnvoll Schritte vorwärts und Rückwärts macht.

      Waffenlos sieht meiner Meinung nach zu schnell nach einer Kata aus dem asiatischen Bereich aus oder nach einer Boxübung. Außerdem ist es schwieriger, Übungen zu machen, die nach "Kampfkunst" riechen, wenn man eigentlich keine Kampfkunst beherrscht.

      Bei Waffen ist durch die offensichtliche Bewegung der Waffe mehr Dynamik im Spiel.

      Dann einfach ein paar Techniken nehmen, einen festen Fluss einbauen, bei denen man mal vorwärts, rückwärts und seitwärts geht und schon hat man eine Übung. Mmm, soll ich heute Abend beim Training mal was aufzeichnen?
    • Klar, sehr gern. Super Vorschlag!

      Ergänzung:

      Vielleicht haben wir das nicht richtig rübergebracht: die Kerngruppe besteht aus Kampfsportlern unterschiedlicher Richtungen.
      Von Judo über HEMA, Tai Chi und Kung Fu: alles vertreten. Aber wir wollen etwas fürs Larp erschaffen. Mit Elementen bestehender MA, aber so, dass jede/r Spieler/in partizipieren könnte, unabhängig von den Vorkenntnissen...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Heidi ()

    • Es sollte auch nicht vergessen werden, dass gerade die asiatischen Stile schon sehr stark von den Aqua-Konzepten genutzt werden, da sehe ich das Ignis-Spiel jetzt nicht so - obwohl das meditative/spirituelle natürlich auch extrem wichtig ist. Als Basis für die "Formen" empfehle ich wirklich sich mal die Star Wars Konzepte anzuschauen. Die Idee dahinter ist ja nicht möglichst effizient zu kämpfen sondern verschiedene Facetten möglichst plakativ abzubilden.
      Plot lo vult!
      "Ein Herz, das brennt, verzehrt sich nicht"
    • Hi, jo wir haben in Calor da ebenfalls drüber geschnackt und wie oben beschrieben gab es da die Überlegung quasi „Feuerbändigen“ oder vergleichbares als Stil für eine morgendliche Sportübung zu nutzen.
      Im Gegensatz zu Benni finde ich die Italiener alle blöde, die wahren Meister sind natürlich das I33 Tower Fechtbuch sowie Mair, Lecküchner und die anderen. ^^
      Gerade im Bereich Kampfkunst werden manche Sachen durchaus anspruchsvoller und von der Form her komplexer. Ich bin selber ein rechter Körperklaus und auch mehrere Jahre Kampfsport und Fechten hat das irgendwie nicht großartig geändert, gerade auf Fotos sieht meine Beinarbeit und Haltung immer aus wie tot vom Dach gefallen. Wenn ich mir was wünschen kann, dann dass es Möglichkeiten gibt auch ohne OT langjährige Kampfsporterfahrung teilzunehmen und man mit dem ganzen etwas rollenspielen kann, sprich das manche Sachen auch eleganter, zögerlicher, aggressiver oder wütender gemacht werden können.
      "Alles was ich liebte ist tot. Nur der Krieg erfreut mein Herz und dieser Mann wird mir die Waffen geben ihn zu führen - Heil dir, Tiash'Re von Hakarioth!"
    • Also ich bin da ja durchaus bewandert im waffenlosen Nahkampf aber ich stelle mir eher einen Kontrapunkt am Morgen vor, etwas ruhigeres um in den Tag zu starten und würde halt eher in Richtung Yoga gehen.
      Sharun: Rahks des Schwarzen Eises, folgt mir, lasst uns den Verblendeten die Macht und Stärke der Essenz zeigen.
      Rakhs: HUA
      Vo'kaleph: Wahrlich Rahks ist der Sharun euer liebster Hampelmann?
      Rakhs: HUA
    • Heidi schrieb:

      Klar, sehr gern. Super Vorschlag!

      Ergänzung:

      Vielleicht haben wir das nicht richtig rübergebracht: die Kerngruppe besteht aus Kampfsportlern unterschiedlicher Richtungen.
      Von Judo über HEMA, Tai Chi und Kung Fu: alles vertreten. Aber wir wollen etwas fürs Larp erschaffen. Mit Elementen bestehender MA, aber so, dass jede/r Spieler/in partizipieren könnte, unabhängig von den Vorkenntnissen...
      Also ich gebe gerne Input, wenn gewünscht. Ich habe auch diverse Kampfkünste/Kampfsportarten kennengelernt und das eine oder andere auch selbst unterrichtet (bzw. mach es auch heute noch).



      Tim schrieb:





      Gerade im Bereich Kampfkunst werden manche Sachen durchaus anspruchsvoller und von der Form her komplexer. Ich bin selber ein rechter Körperklaus und auch mehrere Jahre Kampfsport und Fechten hat das irgendwie nicht großartig geändert, gerade auf Fotos sieht meine Beinarbeit und Haltung immer aus wie tot vom Dach gefallen. Wenn ich mir was wünschen kann, dann dass es Möglichkeiten gibt auch ohne OT langjährige Kampfsporterfahrung teilzunehmen und man mit dem ganzen etwas rollenspielen kann, sprich das manche Sachen auch eleganter, zögerlicher, aggressiver oder wütender gemacht werden können.

      Das kann ich nachvollziehen und sollte auch nicht so das Problem sein, wenn man keine zu hohen Ansprüche hat.

      Meiner Meinung nach funktioniert da eins nicht: Elemente aus verschiedenen Kampfsportarten zusammenzumischen. Zum einen, weil man sich in manchen Kampfsportarten einfach anders bewegt, und zum anderen weil manche Bewegungen echt schwer sind.

      Ich würde einfach vorschlagen: Keep it simple. Macht es nicht zu schwierig und fangt einfach an. Wenn ihr den erstem Ablauf/Kata / Stück habt, was in Ordnung ist, könnt ihr darauf auf satteln. Heute Abend habe ich sowieso Training. Ich denke mir mal was mit einem Schwert aus und lasse es aufnehmen.

      Wahrscheinlich werden es einfach ein paar Schlagfolgen sein, die man einfach endlos machen kann, wenn man will. Dann kann man das Tempo je nach Gusto verändern, schnell machen, aggressiv usw.
    • @Axel
      Wenn es dir nicht viel Mühe macht, gern!

      Ansonsten bin ich da bei Heidi bzw dem Grundwunsch:

      - Es sollte körperlich für jeden zugänglich und ausführbar sein
      - Elementnah wirken
      - spielerisch Atmosphäre oder charakterliche Stimmung bringen.
      - In Linie oder gegenüberstehend wären die Starts

      Da ist nun mal ein gemeinsamer Nenner zu finden - es muss sich aber nicht 100% dieser eine sein, da es sicherlich mehrere Anlaufpunkte für sowas geben sollte (Credo war der Anstoß, aber wie würde sowas nach einem Praktikum bei den Razash'Dai aussehen? Vlt hatte Calor schon immer ein fable für rituellen Drill oder Sonnengruß?)

      Und sollte ein Traumspiel um eine erstarkte Tempelwache wahr werden, bin ich der erste in Reihe, der sich dort um stimmige Dinge dieser Richtung kümmern würde.
      Der Gedanke, Rahiel oder den kommandierenden Bruder seine Jungs mit dem Ruf "kleiner Funkensturm" dazu zu bringen, dass sie sich aufpaaren und kleine Boxerein, Schauwürfe vorführen...rein für demonstrative Zwecke oder der Ertüchtigung natürlich... Joar, denkt sich gut in meinem Schädel ;)
      It's hard enough, fighting a war - but it's worse knowing no matter how hard you try... you can't f**k them all!
    • Aus eigener ganz praktischer Con-Erfahrung empfehle ich als ersten Schritt Solo-Drills zu nehmen, weil man eben nicht immer mit X Leuten auf Con ist und dann auch noch die Zeit das gemeinsam zu machen - und sollte es doch so sein spricht nichts dagegen Solo-Drills in der Gruppe zu machen. Alles weitere kann sich organisch ergeben. (Partner-Drills, Katas, usw.)

      Besonders eignen tun sich dafür meiner Erfahrung nach von den Guy Windsor Sachen übrigens der Farfalle di Ferro Handling und der Cutting Drill (beides Langschwert, aber auch mit Speer, Zweihänder usw. möglich), sowie der Four Guards Drill (Waffenlos).

      ~Benny
      Plot lo vult!
      "Ein Herz, das brennt, verzehrt sich nicht"
    • Gerade wenn es relativ einfach zu erlernen sein soll für möglichst viele Spieler, dann würde ich wirklich den einfachen Stock (etwa Körperlänge) sehr empfehlen. Er ist die mit Abstand am einfachsten zu erlernende Waffe im Asiakampfkunstbereich und wenn man die sehr ausladenden Bewegungen und "Stiche" weglässt, dann taugt das Erlernte auch gut für die praktische Umsetzung im Larp UND sieht nicht mehr ganz so "Kung Fu" aus. Anwendbar auf Stab und kürzere Stangenwaffen.

      "Der direkteste Weg zum Mut ist bedingungslose Ignoranz."
    • Um das Ganze voranzubringen mache ich folgenden Ablauf:

      1. Es gibt eine MessengerGruppe (wer da rein will, schreibt mir bitte, wernicht bei FB ist, für den finden wir eine Lösung)

      2. Diese Kerngruppe wird ein Ergebnis präsentieren

      3. Das Ergebnis ist Diskussionsgrundlage, wird im Forum allen zugänglich gemacht, es darf gefeilt werden.

      4. Dann schau mer weiter