Zitadellenwächter Zeichen

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    • Ri Talahir Chi wrote:

      So rein heraldisch sind doch Silber / Weiß und Gold beides Metalle, die eigentlich nicht aneinander stoßen dürften, nur falls jemand an der Stelle ein Problem sehen könnte.

      Deswegen habe ich unserem Wappenbuch Autor gesagt, er muss da sehr stark sein...

      Wir haben uns für eine "gemeinsame" Regel entschieden. Und hier dann dafür nur bei einem Kelch die heraldischen Regeln ein wenig zu dehnen. Und nicht bei dreien (Farbe auf Farbe).
      Lichtruck?
      Nie von ihr gehört. :saint:
      *
    • Der Vatikan verwendet auch Gold auf Silber in seinem Wappen.... was auch immer das für Aeris bedeutet...
      Schwertbruder Duncan McConnaghan von Eschenhain, Paladin des Heiligen Lichtes, Ritter Eleats, Verweser des Tannengrunds, DER Trossritter (Aussage des Marschalls)
      Der unselige Capitán José Alejandro Ignacio Ramírez de la Silva, Hauptmann des EKK, zum Tode verurteilt, flüchtig
    • Duncan wrote:

      Der Vatikan verwendet auch Gold auf Silber in seinem Wappen.... was auch immer das für Aeris bedeutet...
      :D

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      Klar, ist das heraldisch nicht perfekt.
      Wie Benedikt aber schon sagte, wir wollen ein gemeinsames Design und damit auch wieder Erkennungswert schaffen.
      Man mag es uns nachsehen.
      Die Kunst bestand darin, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein
    • Ich läster ja gar nicht. Ich stelle nur fest... :P

      Fakten am Tisch, es gibt genug Wappen die gegen eigentliche Heraldische Lehren verstoßen in dem Buch und Religionsdinge sind eh immer ein wenig "komisch". Ich werde IT halt ein wenig läst... äh fest stellen... OT interessiert mich gerade tatsächlich wieso der Vatikan und Jerusalem gegen die Heraldik verstoßen haben im Mittelalter. Ist spannend irgendwie...
      In cornua sumpsit. In pulverem prostrauit.

      Hold my Schlehenwein....
    • Ich hatte einmal in einem Buch über Heraldik gelesen, dass die Kombination Silber-Gold zum ersten Mal nach dem ersten Kreuzung nach Einnahme von Jerusalem verwendet worden ist.

      Das Wappen des nun entstanden Königreichs Jerusalem hat diese Kombination bekommen, da es das kommende Königreich Gottes auf Erden symbolisieren sollte.

      Kennt jemand eine andere Überlieferung?
      Die Kunst bestand darin, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein
    • Naja die Kirche ging ja sogar so weit im 12 Jahrhundert eine eigene Heraldik für sich zu erfinden/definieren.
      Die silber/gold Sache ging meines Wissens aus den heiligen Reliquien und Machtdemonstration hervor. Man nutze die Farbe Gold als Herrschende Farbe ebenso um auf das göttliche Licht, aufgehende Sonne und als Zeichen des Reichtum hinzudeuten. Uneingeschränkte Macht der Kirche und der Papst über alles. Während sich die Farbe Silber in Reliquien wie der heiligen Lanze, die mit dem Nagel aus dem Kreuze, finden lies. Da die Kirche immer mehr an Macht gewann und Anhänger indem Sie grausame Kreuzzüge und Schlachten gegen andere Religionen führte kamen wohl die Amtsträger während eines Konzils auf die Idee beide Macht Farben ab jetzt für die Kirche zu nutzen. Während diesem Konzil wurden ja auch die Feiertage und so weiter festgelegt. Die Verherrlichung des Glaubens musste in einer Zeit in der es hauptsächlich Analphabeten gab durch das reine Visuelle dargestellt werden. Das wussten ja schon die alten Ägypter die ja auch ihre Pharaonen alle gleich haben aussehen lassen. Daher hatten innerhalb der Kirche auch alle ganz bestimmte farblich sich voneinander unterscheidende Gewänder. Aber Gold, Silber und Weiß blieben nur den aller Heiligsten vorbehalten. Als die Kirche dann mit der Heraldik brach war das eine bewusste sich abgrenzende Geste. Weltlich wollte man sein und erhaben distanziert von Pöbel und selbst dem Adel. Selbstverherrlichung und große Inszenierung der Macht.
      Amalia von Schattenfels


      "Und im ewigen Kreis
      Dreht sich unser Leben"
      ~Elten John - Der Ewige Kreis~
    • So hab jetzt mal abschließend recherchiert. Es gibt mehrere weltliche silber -goldene Wappen, meist aus dem frühen Hochmittelalter als die Regeln quasi noch nicht definiert waren. Darunter fällt auch Jerusalem. Eine kirchliche Präferenz kann ich nicht finden da es ein Wappenbuch des Conrad Grüneberg gibt (muss ich haben! ) welches mehrere "missfarbliche" Wappen führt, alle weltlich.
      Außerdem hab ich einen Heraldiker gefunden der das mit den Verkehrsregeln vergleicht. Niemand wird sagen, dass mit 70 km/h durch den Ort fahren richtig ist aber gemacht wird es halt trotzdem.
      Abschließend, um meinen Herladik-Spam mal zu beenden hier, es ist nicht regelkonform, wurde aber gemacht und sogar in Wappenbüchern übernommen. Also Aeris, ich bleib cool. Ich lästert nach dem dritten Glas Schlehenwein drüber aber... :D
      In cornua sumpsit. In pulverem prostrauit.

      Hold my Schlehenwein....