Beiträge von Benedikt

    Moin,

    bei Facebook tauchen aktuell in vielen Verkaufskanälen schicke Schapele für 20-30€ auf.

    Da ich vor einiger Zeit etwas ähnliches gesucht habe und fündig geworden bin, wollte ich das hier einfach mal mit euch teilen.

    Das Zauberwort sind Messingzierbänder für Möbel. Preis mit Versand um die 10€ der Meter.

    eBay Beispiel: https://www.ebay.de/itm/174074195223

    Alles was man noch braucht ist eine Zange und eine Feile. (Die Kanten können je nach Art noch scharf sein).
    Dann in Form biegen und mit ner schicken Schließe/Band ausstatten.

    Alternativ noch hinterfüttern/bekleben. Perlen oder weiteren Zierrat anbringen (ich würde es auf Leder nähen) und fertig.

    Viel Spaß beim nachbasteln :)

    Christian

    Moin,

    war ewig auf der Suche nach nem flachen Punziereisen. Gabs nirgends...

    Aber dann kam dieses Zauberwort: Wie auch Schraubendreher...
    Schwups wird demnächst einer einfach vorne etwas "entschärft" und ausprobiert :)

    Christian

    Moin,

    naja...viele Leisten sind noch keine Kiste :)

    Aber ja, gespannt bin ich auch.

    Bei den Beschlägen bin ich mir (auch wegen der Eisen Thematik) noch nicht sicher.

    Mein Vorteil der Fake Kiste: Die Metallteile sind nur Deko und müssen nichts halten.
    Könnte sie also aus "dünnem" Messingbelch selber schneiden.
    Oder normale Stuhlwinkel aus VxA und dann schick lacken.

    Wenn alles Stricke reißen nochmal einen dieser Möchtegern Antik Händlern mit Geld bewerfen.

    (Und man glaubt garnicht was es für eine breite und schicke Masse an Ziernägeln bei eBay gibt....)

    Christian

    Moin,

    durch einen glücklichen Zufall trudelt das erste Material für die Kiste ein.
    Sehr akurat gehobelte Leisten. Die gilt es nun ein wenig zu "altern". Sprich ein wenig Struktur rein zu bekommen.

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    Das wird mithilfe von Drahtbürsten gemacht. Manuell oder Maschine.
    Die weichere Holzmasse (zwischen den dunklen Jahresringen) wird quasi herausgebürstet. Das Holz bekommt eine schicke Struktur.

    "Leider" habe ich mich ja für Eiche entschieden. Die Gerbsäure in der Eiche mag normalen Stahl/Eisen überhuapt nicht. Unter anderem kommt es zu unschönen Verfärbungen.
    Daher muss man hier auf Nylon oder Messingbürsten zurück greifen (Vorsicht! Es gibt Drahtbürsten die nur "vermessingt" sind. Damit hat man nichts gewonnen).

    Dann gilt Eichenstaub als Krebserregend. Also wer damit basteln möchte: Staubschutz Maske :)

    Moin,

    aus dem Thread: IT-Dokumente entstand ja meine Idee für Dokumente und Briefe eine coole Kiste zu haben.


    Mindestanforderung waren 2 Fächer.
    Ein großes wo die, in dem Thread gezeigten, Ledermappen unterkommen. Und ein zweites, kleineres Fach für Briefe und andere Dokumente.


    Bonus: Da die Kiste in diesem Fall nur knapp 20cm hoch wäre, hatte ich die Idee noch eine Zwischenebene einzubauen. Quasi eine Art Tablett, was man einfach oben „drauflegt“. Hier, für Papier, Schreibgeräte, etc.


    Optische Vorlagen waren diese beiden Kisten


    https://www.pinterest.com/pin/176977460345060736/

    https://www.pinterest.com/pin/176977460345060755/


    Von LINK 2 vor allem die Optik des Deckels.


    Die Leisten von LINK 1 ermöglichen mir zu pfuschen.

    Ich kann quasi alles leimen und schrauben und kann die Schraubköpfe hinter Leisten oder den Metall Ecken verstecken.


    Demnach ist der Bauplan relativ simpel.

    Einen Kasten aus Holzbrettern bauen. Und dort dann drum herum Leisten anbringen.


    Meine Stückliste spiegelt das bedingt wieder


    4 x 390mmx10mmx50mm
    4 x 310mmx10mmx50mm
    2 x 10mmx40mmx390mm
    2 x 310mmx10mmx40mm
    diverse 10mmx10mm
    2 x 370mmx350mmx20mm
    2 x 370mmx250mmx20mm
    2 x 310mmx250mmx20mm
    1 x 330mmx170mmx20mm

    Demnach bekomme ich eine Kiste mit einem Innenmaß von: 33cmx31cm Höhe 25cm

    Und einem Aussenmaß von: 39cm x 33cm Höhe mal gucken


    Mit den Metallbeschlägen wird sie ziemlich wuchtig werden.

    „Wandstärke“ von 30mm ist bei der Größe schon mal ordentlich.


    Dazu kommt, dass ich Eiche benutzen werde. Die gilt ja auch nicht unbedingt als das leichteste Holz.


    Jetzt gilt es die Hölzer zu besorgen. Und danach geht es ans Zuschneiden und zusammen bauen.


    Gimick: Dank der Shabby Schick Welle, gibt es allerhand cooles Zeug im Handel.
    So auch ein recht massiv wirkendes Metallschloss. Es ist schon auf Alt gemacht und der Schlüssel sagt, es ist ein einfacher Mechanismus.

    Ergo, sollte ein eventueller Finsterdudel die Kiste auch ohne meinen Schlüssel aufbekommen.


    Ist schon ne schicke Sache.

    Das wird mein Q1 & Q2 Projekt. Immer mal wieder wenn ich keine Lust auf Leder oder so habe.

    Moin,

    ich bin Christian und mache in Leder.
    Daneben basteln mit unterschiedlichem Material (FIMO, Stoff, Emaillieren und Co.)

    Ich werkel für Freunde und Bekannte auf Anfrage. Vorranig wenn ich Zeit und Lust habe.

    Als nächstes wird der Bereich "Holzwerken" in kleinem Rahmen ausgebaut (Kisten, etc.)
    Dazu verfüge ich über rudimentäre Airbrush Kenntnisse. Das reicht für das ein oder andere Püppchen, Leder und diversen Kleinkram.

    Christian

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    Moin,

    meine Pauschkritik erläutere ich gerne.

    Natürlich spreche ich niemanden ab seine Meinung kund zu tun.
    Wie du schon gut zusammen fasst ist ein konstruktiver Austausch sehr wichtig. Gerade bei einer Community die vor allem Online miteinander zu tun hat.
    (Cons fallen aus verständlichen Gründen als OT Treffen quasi aus).

    Gefühlt wurden die beiden Themen stark und auch emotional verknüpft.
    Und das ist im Zuge des Auslösers sehr unglücklich.

    Wie schon angemerkt, sind die Themen:
    Der Wegfall der Like/Dislike Option und die dazu gehörige, nicht stattgefundene Kommunikation seitens der Orga.

    Eventuell könnten wir das Thema hier beenden und die beiden Punkte, bei Redebedarf, in eigenen Threads fortsetzen?

    Joshi hat ja schon angefangen nach Alternativen zu forschen.

    Christian

    Moin,

    um es nochmal deutlich zu machen:

    Es ist kein digital detox Thema.

    Eine unbestimmte Gruppe von Menschen (unsere Freunde/Kumpels/Mitspieler) hat ein psychisches Problem mit dieser Art von „Wertschätzung“.

    Duncan/Stivi brachte ja schon den Sucht Vergleich. Von der Orga kamen diverse Artikel/Untersuchungen zu dem Thema.

    Die Orga hat darauf reagiert und diese Option entfernt.

    Dass der Prozess der dazu führte nun mal nicht transparent war und sie es durchaus hätten im Vorfeld publik machen können, wurde ja schon bemängelt und es gab eine Entschuldigung sowie den Hinweis es zukünftig besser zu machen.

    Über das eigentliche Problem kann man schwerlich diskutieren. Denn der/die Betroffenen werden sich hier nicht daran beteiligen.
    Alles was bei denjenigen ankommt ist, dass sie mit ihren Problemen nun auch den Unwill der Community auf sich ziehen.

    Wäre ich einer derjenige wäre das für mich ein ziemlich mieses Gefühl.
    Und der Hinweis, dass nächste Mal einfach nichts zu sagen.

    Leider führen alle Möglichkeiten einen Beitrag in irgendeiner Art und Weise zu bewerten eben dazu, dass Problem zu triggern.

    Zusammengefasst:
    Kommunikation im Vorfeld war doof. Wurde drauf reagiert.
    Dazu der Hinweis, dass man sich nach Alternativen umschaut wurde bestätigt.

    Das sind die dicken Punkte an die Orga. Wüßte nicht was von der Seite aus noch kommen sollte.

    Das ich persönlich das Verhalten von uns als Community an einigen Stellen hier schon anstrengend finde, will ich nicht verschweigen.
    Das wir nun losgelöst von einer „Wertschätzung“ die nur ein Klick ist, zu einer echten (!) Wertschätzung für geleistete „Arbeit“ kommen sollten, das sehe ich nicht bei der Orga sondern bei uns allen.

    Als Beispiel: Seit dem Wegfall habe ich ein paar nette Pinnwand Einträge bekommen und eine Handvoll WA Nachrichten mit direktem Bezug auf Posts von mir.
    Finde ich deutlich cooler als den schnellen Daumen hoch, von dem ich nicht mal weiß ob es wie von Niko erwähnt ein „habs gelesen“ oder ein „ist cool!“ ist.

    Christian

    Moin,

    so dann wird mein aktueller Plan: Verschiedene Papiersorten ausprobieren.
    Müssen das aufkleben auf Leder aushalten, färbbar sein und vernünftig zu "beschreiben".

    Dann ist das Winterprojekt ein Register für meine "Ledermappen". Hab nen Eichensäger an der Hand und nen Kumpel, der auch Holzlasert ("Einlegearbeiten"). Wenn das alles so zusammen passt, wird könnte das ne hünsche Kiste werden.
    Dann auch gleich für mein Siegelzeug. Das fliegt derzeit immer ind er Schreiberkiste rum und das ein wenig lieblos.

    Sonst bleibt die Art wohl bestehen.

    Christian

    Moin,

    schwarzer loser Tee. Die Blätte durchaus aufs Papier lassen. Erzeugt halt auch diesen fleckigen Look.
    Aber Kaffee wird auch nochmal probiert. Mal schauen, eventuell taugt da ja der Rest aus dem Vollautomaten für...

    Sylvies Erinnerungsmäppchen finde ich lässig. Glaube die Idee klaue ich. Ggf. ein "Almosenbeutel" Ersatz.

    Erfahrung als Turnierrichter: Die schicksten Breife waren meistens die gefälschten. Denn da haben sich die Leute Mühe mit gegeben und nicht nur was ausgedruckt (und ich habe richtig lieblose Ausdrucke gesehen). Fand das ganz lustig.

    Ne Begründung um mal seine Zettel raus zu holen fänd ich mal schick. Wie ihr sagt, tut man zu selten. Und ständig die Regentin anpampen, dass sie am eigenen Stand zweifelt muss ja auch nicht sein.

    Eventuell im Zuge von Amalrichs Wappenbuch?

    Noch nen kleiner Hinweis: Das Emaillie Gold von Revell sieht auf Papier wirklich nach Blattgold aus.

    Mir fehlt nur immer noch eine coole Transport Möglichkeit.

    Eventuell alles in Ledermappen. Und die Mappen haben ja eine identische Größe. Und diese dann wie in einem Register in eine Holzkiste...
    Könnte gut werden...

    Christian

    Moin,

    aus gegebem Anlass mache ich einfach mal einen Bastel und Guck Thread auf.

    Bei mir steht demnächst das neugestalten meiner Ritter Dokumente an. Den alten Stand hier nochmal:

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    Den künstlerischen Teil hat meine Frau erledigt. Von mir kamen nur die Ideen und das drumherum.

    Die beiden Dokumente haben inzwischen über 10 Jahre auf dem Buckel und leiden entsprechend.

    Hier hoffe ich ein wenig auf euere Ideen (gerne mit LINKs)

    Ich fange mal oben an: Was für Papier? Das oben ist normales Zeichenblock Papier. Der Brief in Tee eingelegt. Was ist da aktuell schick?
    Wichtig: Tinte und Co sollten nicht verlaufen.

    Dann das Format. Ich finde A3 ganz schick. Und würde wohl in dieser Größe bleiben wollen.
    Oder was denkt ihr?

    Dann die Königsdisziplin: Der Transport.

    Der Brief hat eine eigene Lederhülle bekommen. Nur da müsste er eingeklebt werden um nicht kaputt zu gehen.
    Der Stammbaum ist in eine Holzkladde geklebt. Schonmal deutlich stabiler, aber dadurch halt ziemlich unhandlich (ok, bei mir passt er ohne stress in die Alukiste, an den Rand gequetscht).

    Wie transportiert ihr eure IT Dokumente?

    Ansonsten zeigt doch einfach mal euer Zeug. Auch einfach um mal Ideen zu bekommen.

    VG
    Christian

    Moin,

    hab als Schnellschuss fürn CoM eine Messing Metallplatekke auf nen Stück Leder genietet und habe es als Schwebescheibe getragen.

    Und eh ich das jetzt wieder auseinanderpflücke, erstmal die Frage, hat jemand Interesse daran?

    Preis 20€.
    Übergabe VaraCon, RT oder mit irgendeiner Post.

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    Moin,

    jede Gewandung braucht 1-3 Gürtel. Und die können gut ins Geld gehen.
    Daher einfach ein kleines Tutorial zum Selber machen.

    Ich werde zu „meinem“ Werkzeug auch immer versuchen die Low Budget Version zu nennen. Wer dann auf den Geschmack gekommen ist, wird eh aufrüsten wollen
    Bezugsquellen kann ich gerne per PM nennen. So bleiben wir hier nen bißchen Werbefrei.

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    Zuerst, das wichtigste. Der Riemen. Ich kaufe fertige Riemen. Das selber schneiden lohnt sich meistens nicht.

    Stärke 2-3mm (je breiter der Gürtel umso stärker der Riemen) und vegetable gegerbte Volllederriemen.
    Wichtig ist der Zusatz Gürtel oder Riemenleder.
    Das heißt (hoffentlich) dass der Riemen Reißfest und wenig dehnbar ist, sprich generell als Gürtel taugt.

    Ich kaufe nicht gefärbte Riemen (da ich noch punziere und dann selber färbe).
    Allerdings ist im Netz defakto jede Farbe auch als fertiger Riemen zu finden. Und es spricht nichts dagegen fertige bunte Riemen zu kaufen.

    Bei „Nicht Braun“ bitte besonders hinschauen. Da gibt es oft Lack oder andere Lederversionen die nicht unbedingt schick sind.


    Die Breite hängt von euren „Metallteilen“ ab. Und die Länge könnt ihr entweder anhand eines alten Gürtels bestimmen oder mithilfe eines Maßbandes (das wie den zukünftigen Gürtel um die Hüfte wickeln und Länge nehmen).

    Wichtig: Nochmal ca. 10cm addieren. Hier als Reserve und ggf. für die Montage.
    Klassische Gürtelschnallen als Beispiel. Da wird das Leder ja einmal umgeschlagen. Und dafür gehen je nach größe schon 5 und mehr Zentimeter drauf.
    In unserem Beispiel hätte ich die 10cm nicht gebraucht, da ich das Leder glatt wie es war nutzen konnte.

    Spartipp: Ab einer Länge von ca. 130cm wird’s teurer. Manchmal lohnt es sich zu stückeln und kann je nach Art auch recht schick aussehen (Ringe als Riementeiler, oder generell eine "Stückeloptik")

    Spartipp 2: Scheut nicht B-Ware zu nehmen. Diese Leder haben meistens Narben, Macken, keine richtig glatte Überfläche, etc.
    Ich finde dieses Leder meist schicker als total glatt. Es hat einfach schon Charakter.

    Ein Riemen kostet ca. 10-20€ je nach Länge, Stärke, Qualität, etc.

    Als erster Arbeitsschritt wird der Gürtel auf die richtige Länge gebracht.
    Um Leder zu schneiden reicht ein scharfes Teppich Messer und für kleinere Sachen ein Skalpell oder Bastel Messer.
    Selbst verschließende Schneid Unterlagen gibt es für kleines Geld und lohnen für vielerlei Bastelei.
    Sonst reicht auch ein Holzbrett.

    Als nächstes kommen die „technischen Löcher“. Diese sind abhängig von euren Metallteilen.
    In unserem Beispiel sind es moderne Replikas. Diese werden mit Hohlnieten befestigt
    (Einfach die Teile an die gewünschten Stelle drücken. Die abdrücke der Nieten im Leder zeigt, wo die Löcher hin müssen).

    Sonst fallen, Langlöcher, usw. unter diesen Arbeitsschritt.

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    Das auf den Bildern sind günstige Repliken. Diese werden mit Hohlnieten befestigt. Das Können hierfür bedeutet mit nem Hammer unfallfrei zu treffen.

    (Kostenpunkt zusammen: 14€)

    Manche Teile werden mit dem Leder vernäht oder mit Vollmetall Nieten befestigt. Hier ist schon ein bißchen mehr Erfahrung von Nöten.

    Spartipp: Leder kann gebohrt werden. Wer also keine Lochzange zu Hause hat, kann auch den Akkubohrer nutzen.

    Als nächstes breche ich die Kanten. Am einfachsten geht es mit so einem Kantenbrecher (Kantenrunder/Kantenzieher).
    Die gibt es in verschiedenen Größen. Ich habe eine mittlere Größe und die ist eigentlich schon fast universell.

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    Das Kantenbrechen lässt das ganze edler aussehen. Einfach glatt geschnittenes Leder sieht nach einiger Benutzung immer geknautscht und deformiert aus.
    Gerundete Kanten dagegen sind schon eine ordentliche Aufwertung.

    Das Werkzeug kostet 10€ aufwärts. Und leider Alternativlos.
    Mit nem Messer geht es auch, doch es wird bei weitem nicht so gleichmäßig.

    Dieser Arbeitsschritt erfolgt an allen Kanten. Vorder- und Rückseite.

    Weil ich irgendwie auf schöne Rundungen beim Leder stehe, gibt es als nächstes die erste Runde mit dem Kantenpolierer (das runde weiße Teil auf dem ersten Bild).
    Ich habe einen aus Nylon.
    Aber es gibt sie auch aus Holz. Kostenpunkt 3-5€.

    Der glättet die Kante und formt sie wirklich zu einer Rundung. Das polieren ist wörtlich zu nehmen. Ruhig mit etwas Druck über die Kanten „rubbeln“.

    Im Vergleich sieht man schon den Unterschied.

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    Nun fette/öle ich das Lederstück einmal ordentlich.
    Merke tüchtig: Dadurch wird es ein Stück dunkler. Hierfür reicht normales „Schuhputzeug“ in farblos oder passend zur Lederfarbe.

    Hier die Kanten nicht vergessen. Und wer Lust hat, kann den Kantenpolierer nochmal nutzen. Die Kanten werden es einem danken.

    Wenn das Mittel ein wenig eingezogen ist/ angetrocknet, tun wir es Karate Kid gleich. Wir haben aufgetragen und polieren nun.
    Hierfür ein weiches Tuch nehmen und das komplette Werkstück ordentlich polieren. Das Leder fängt dann an zu glänzen und die Gefahr, das man sich mit überschüssigem Zeug die Klotten versaut ist gebannt.

    Hiervon habe ich gerade keine Bilder, da ich den Gürtel, wie schon gesagt, noch punziere und färbe.

    Nun folgt der Zusammenbau. In diesem Beispiel eben mit den Hohlnieten. Einfach auf eine feste Unterlage, ein Stück Leder zum Schutz und einen Nietstift oder einen anderen Metallstab in der ungefähren Größe der Niete.
    Bolzen oder M8 M10 Schrauben sind günstige Alternativen.

    Mein "Nietwerkzeug" (der runde Metallstab vom ersten Foto) hat im Set mit nem Ösenwerkzeug und diversem anderen Zeug insgesamt nen 10er gekostet. Und tut seinen Dienst seit Jahren.

    Da nach dem Zusammenbau die Niete hinten liegt und nicht mehr gesehen wird, ist die Optik eben dieser auch nachrangig.

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    Dieses Tutorial ist natürlich recht dankbar. Ich habe fertige Normteile genutzt. Brauchte also quasi nur zusammenbauen.
    Es waren keine "komplizierten" Schritte nötig, wie falzen, ausdünnen, schleifen, etc.

    Aber es zeigt, das man für knapp 25€ und gut 30cm Zeit einen ziemlich geilen Gürtel selber bauen kann. Und das war mir eigentlich das wichtige.

    Wenn solche Turorials hier gut ankommen, würde ich als nächstes eines zum punzieren tippern.

    Christian