Ich bin mit dem Ausbildungsspiel in unserer Gruppe sehr glücklich und es macht Spass, sich als Lehrer zu engagieren. So etwas wie Vorlesungen oder Frontalunterricht gibt es nicht, es geht ehr darum den Schülern dabei anzuleiten die eigenen Möglichkeiten zu erfahren.
Es ist schön, wenn es bereits einen allgemeinen Lehrplan gibt. Anderen Falls kann man gemeinsam einen erarbeiten. Am Anfang einer neuen Fähigkeit soll der Schüler sich selbstständig Gedanken machen, sich informieren aber noch keine praktischen Versuche unternehmen. Seine Ergebnisse trägt er dann dem Lehrenden vor, der die Ergebnisse anerkennt, korregiert und das erworbene Wissen erweitert. Danach erfolgen die ersten praktischen Übungen. Der Lehrer macht es vor und der Schüler wiederholt die Übung unter der wachsamen Beobachtung seiner Lehrers. Beherrscht er es einiger Maßen, kann er auch beginnen selbstständig zu üben. Abschließend wird die Fähigkeit informell abgeprüft, bevor man zur nächsten Fähigkeit über geht.
Nachteil dieses intensiven gemeinsamen Lernens ist, dass es nur umsetzbar ist, wenn ein Lehrer sich um höchstens 2 bis 3 Schüler auf einmal kümmert. Deshalb haben wir seit kurzem erfahrene Schüler eingeschränkt mit der Erlaubnis ebenfalls zu lehren betraut.