P&P im Ostreich

    • Klasse, wir morden uns also weiter durch die Gräsermark!

      Öhhmmm... also das... soll natürlich schlagen heißen, wir schlagen uns durch....

      also auch das könnte missverständlich klingen. Sagen wir, wir erkunden die Gräsermark. Ja, das klingt gut.

      Also bis nächsten Dienstag
      Die Hoffnung sie scheint,
      heller als alle Flammen!
    • Ich weiß ja nicht was ihr habt? Irgendwann greift der Automatismus und dann ist die Sache nur noch haaaalb soooo schlimm.
      Wird Heinrich seinen moralischen Kompass überfragen sobald er zurück in Ardor ist? Sehr wahrscheinlich.

      Wird er noch religiöser? Sehr wahrscheinlich.

      Wird er jemals irgendwelche Details davon erzählen was er und die anderen in der Gräsermark eigentlich gemacht haben? Sehr unwahrscheinlich.

      Entwickelt er hingegen eine tiefere Beziehung mit Johanna und Heidemarie? Sehr wahrscheinlich.

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    • Nächster Rollenspiel-Abend:

      Mittwoch, 3.6., 20 Uhr?


      Hier wieder die Zusammenfassung, diesmal über die letzten beiden Abende:

      Display Spoiler
      in Kürze der vorletzte Abend:

      Es gelingt, das brennende Gehöft soweit zu löschen / zu retten, dass das Wohnhaus verschont bleibt und ebenso Teile der Scheune. Die Bäuerin ist fassungslos und traumatisiert: der Bauer ermordet, der Knecht geständig, der Hof in Flammen.

      Heinrich und Hannes vernehmen den Knecht, er brüstet sich geradezu mit der Tat, aus Eifersucht und aus altem Neid und Hass. Früher hatte der Knecht eine eigene Hofstelle, doch im Jadekrieg brannte diese nieder. Danach mußte er sich als Knecht verdingen. Und die Bäuerin hätte er gern selbst geheiratet, doch ohne eigenen Hof...

      Der Knecht scheint seltsam fanatisch, man hat angesichts dessen ein schlechtes Bauchgefühl. Angesichts des Geständnisses, der niederen Motive und dass man schon drei Gefangene mitführt... richtet Heidemarie den Mörder. Er stirbt durch das Schwert.

      Die Helden entdecken später am Tag, dass der Mörder des Bauern und der Mord unter den falschen Gardisten mit nahezu identischen Messern ausgeführt wurde. Heidemarie, die das neue Messer an sich nahm, um später Bericht zu erstatten, bemerkt eine Wesensveränderung an sich, hin zu den dunklen Ignisaspekten.

      Nach kurzer Untersuchung ist man sich einig, dass die Messer ihre Träger beeinflussen. Die Gruppe schlägt daraufhin die Klingen stumpf und übergibt sie der Aqua-Novizin zur Verwahrung, da sie die kühlste und ruhigste Frau ist und eine hohe Selbstbeherrschung besitzt.

      Man beschließt, das Rätsel um die Messer aufzudecken und den Schmied zu finden. Außerdem soll der Hehler der falschen Gardisten gefunden werden. Ernst entscheidet sich, über den Sommer bei der Bäuerin zu bleiben, um den Hof wieder aufzubauen und ihr beizustehen.

      Auf dem Weg nach Königshalt, dem Ort, in dem der Schmied und der Hehler vermutet werden, begegnet die Gruppe drei Angehörigen der Truppe des örtlichen Raubritters. Heinrich und Heidemarie beschließen, dass es zu riskant ist, diese mit der Information über die Helden ziehen zu lassen. Mit dem Vorteil der Überraschung werden die Schergen niedergemacht.

      Nun der gestrige Abend:

      Auf dem Weg nach Königshalt geraten die Helden in eine bäuerliche Hochzeit. Nach anfänglichem Mißtrauen können die Bauern durch die Gefangenen überzeugt werden. Diese Räuber sind vom Gesicht bekannt und man freut sich, dass sie nun dingfest sind. Vertrauen wird aufgebaut, ein Aquasegen gesprochen, einige Münzen als Geschenk dargebracht.

      Man isst und trinkt, und erfährt, dass dieses Gebiet unter Schutz und Schirm des Ritters von Darbonia stand. Der verschwand jedoch irgendwann und überließ die Menschen ihrem Schicksal. Enttäuschung oder sogar Haß brandet beim Namen Darbonia auf. (Davor war’s eine mallombrische Ritterin, Weißtann, Wappen drei Tannen im Schild). Die Bauern haben Angst vor der Raubritterin, den Nebelwesen und beklagen den Mangel.
      Juna, die alte Schreiberin der mallombrischen Ritterin, erweist sich als kluge und aufmerksame Beobachterin der Region.


      Weiter in Königshalt trifft man auf den örtlichen „Fürsten“, einen alten Söldnerhauptmann, der seit einigen Jahren die Stellung hält. Magicagläubig, scheint sein Verantwortungsgefühl echt zu sein. Er und seine Männer sind müde und überfordert. Heidemarie wird beiseite genommen und man beschwört sie, für eine Ablösung zu sorgen.

      Hauptprobleme von Königshalt sind:

      -banditenverseuchter Wald
      -unsichere Straßen
      -Mangel an Allem: Essen, Werkzeug, Rohstoffe...
      - seltsame, körperlose Nebelmonster

      Die Helden finden schließlich Else, die Schmiedin der Messer. Sie ist eine einfache Frau, die aber hier und da tieferes Wissen über Ignis aufblitzen läßt. Es scheint letztlich möglich, dass sie unbewußt Ihre eigenen schlechten Gefühle in die Messer geschmiedet hat oder aber das Eisen verunreinigt ist, zB durch Asche von Acheritualen etc. In einem Messer finden sich tatsächlich einige seltsame Partikel.

      Während ein Teil der Helden Else abwechselnd tröstet und befragt, fangen Lasker und Hannes Streit an. Es gärt schon länger zwischen den Beiden. Schließlich zieht Lasker ein Messer, während Hannes unerschrocken auf ihn losgehen will. Heidemarie schreitet ein, kann die zwei aber nicht versöhnen.

      Später am Abend bleibt Heinrich bei der Schmiedin, um Ignisdinge zu tun, während Heidemarie sich ihre zwei Streithähne vornimmt.Doch mehr als ein „Waffenstillstand“ ist nicht zu erreichen. Heidemarie braucht den gerissenen, vom Krieg deformierten Lasker mit seiner Skrupellosigkeit aber genauso wie den treuen Armbruster Hannes, der mit unerschütterlichem Gutherz und Anstand seinen Dienst versieht.