Pen & Paper - Hilfsmittel

    • Pen & Paper - Hilfsmittel

      Guten Tag liebe Gemeinde,

      der ein oder andere von Euch spielt ja auch diverse Pen & Paper Rollenspiele. Im Laufe der Zeit greift man ja auf Anwendungen zurück, um die Athmosphäre zu verbessern oder es sich etwas einfacher zu machen.
      Ziel dieses Threads ist es allgemein und wenn möglich systemübergreifende verwendbare Tools zusammen zu tragen, die vor allem das Leben der Meister etwas einfacher zu machen. Also wenn Ihr ein Tool verwendet was Ihr gut findet und das andere von wissen sollten, dann gerne hier erweitern.

      Meine aktuellen Vorstellungen sind:
      Dragomir Beowulfson - Inhaber der "Nixe", das beste Badehaus in St. Georg
      Michael Sommerkorn - Falkensteiner Soldat
      Blasius Seiburger - Reichskanzler in Falkenstein
    • 1. SR Squad Manager
      - Kleine Historie: Der Entwickler hat die Software ursprünglich für seine Shadowrun4 Kampagne entwickelt.Leider wurde die Entwicklung in 2014 eingestellt, jedoch kann eine recht stabile Version kostenfrei heruntergeladen werden.

      - Wofür kann man Ihn benutzen: Die Software löst ein altes Problem von P&P: was sehen die Charaktere und was nicht. Man kann mit wenig Aufwand ganze Häuser mit Türen, Fenstern, etc. eingeben und das Sichtfeld allgemein oder direkt auf die Charaktere abgestimmt darstellen. Seitdem wir das in unserer Runde nutzen haben sich die Fragen nach "kann ich das noch sehen" deutlich vermindert.

      - was kostet es: nüscht.

      - Link Download: stauder-online.de/sr/

      - Link Rezension und How To: youtube.com/watch?v=o6RQJc3pWnw&t=25s
      Dragomir Beowulfson - Inhaber der "Nixe", das beste Badehaus in St. Georg
      Michael Sommerkorn - Falkensteiner Soldat
      Blasius Seiburger - Reichskanzler in Falkenstein

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    • 1. Softrope
      - Kleine Historie: ein Freeware Soundboard, das sich seit längerem im BETA Status befindet.

      - Wofür kann man Ihn benutzen: Als Soundboard kann man recht schnell ein Ambiente schaffen, was zu den entsprechenden Situationen passt. Denn manchmal braucht man mehr als die üblichen Filmmusik tracks.

      - was kostet es: nüscht. (Spende)

      - Link Download: softrope.net/

      - Link Rezension und How To (ab Minute 4 bis Minute 9): youtube.com/watch?v=T35-4OaH-7c
      Dragomir Beowulfson - Inhaber der "Nixe", das beste Badehaus in St. Georg
      Michael Sommerkorn - Falkensteiner Soldat
      Blasius Seiburger - Reichskanzler in Falkenstein
    • Ich habe nie viel Technik am Tisch eingesetzt. Es ist mir meistens zu interruptiv und ermutigt die Leute selber auf die Handys zu gucken. Was ich eingesetzt habe sind Spotify Playlisten mit wiederkehrenden Themes. Sowohl für Heldengruppen, einzelne Helden, Kampagnenthemen und Widersacher. Das war für mich auch beim vorbereiten immer ein wichtiger Part.

      Alles andere war mir zuviel Aufwand und Ablenkung nebenbei. Ich spiele gerne mit Figuren am Tisch - was bei DSA4 und DnD3/3.5/4/Pathfinder auch eigentlich alternativlos ist.

      Minimum war da immer das Ding hier: amazon.de/Chessex-Role-Playing-Play-Mat/dp/B0015IQO2O
      Gibt es auch in günstiger in Spieleläden und Messen (meine hat imho 20 Euro gekostet). Man kann dann gut mit diversen ausgedruckten Markern und White Board Markern spielen.
      Für die Helden würde ich Figuren empfehlen, das haben meine Runden immer sehr geliebt.

      Günstig sind da Ral Partha (wenn man DSA Stile mag) oder die riesige Reaper Bones Reihe (hier sind selbst Große Alte bezahlbar), hübscher aber teurer sind diverse Hersteller wie Oathmark, Red Box Games oder Otherworld Miniatures.

      Battlemat und aufgezeichnete Gebäude lösen auch extrem viel bei Shadowrun (was OHNE Battlemat sehr viel Diskussionen mit sich bringt) und den Warhammer 40k Rollenspielen.

      Handouts habe ich bei Cthulhu gerne genutzt und in der 7 Gezeichneten (SPIELT DIE NICHT! WIRKLICH!!!) genutzt, meistens in Form von Zeitungsausschnitten über die Fortschritte und Rückschläge der Spieler. Meine DnD Kampagne hatte zwischen den Abenteuern häufig einen reisenden Troubadour der rumreiste und verkündete was in der Zwischenzeit passiert ist.

      Wo ich Technik einsetze sind Charakter Generatoren für NSCs und SCs. Bei DSA 4 oder DnD 4 ist es anders IMHO auch unmöglich oder unnötige Zeitverschwendung. Ich habe gerne immer 5-10 Begegnungen fertig im Ordner liegen, die ich hervorholen kann. Meistens Kram der zum aktuellen Setting/Gelände/Jahreszeit passt (Eulenbären die aus dem Winterschlaf geweckt werden? Spähtrupp des verfeindeten Herzogstums? Söldner auf der Suche nach Beute/Arbeitgeber? Eisriesen die aus den Bergen herabsteigen?).

      Ich habe ab und an Spielleiterschirme genutzt, bin bei gekauften aber oft unzufrieden, weil Dinge drauf stehen die ich null brauche. Ich habe meistens Vier Graukartonplatten DINA4 verbunden, stabile Klarsichthüllen mit Seiteneinschub drauf und eigene Dokumente reingepackt. Zum Beispiel auf die Außenseite die Steigerungstabellen für Spieler oder Modifikatoren für Zauber, Kurzregeln für Heilung oder Preise für übliche Waren. Innen meistens so Dinge wie "Modifikatoren für Kämpfe, Fähigkeitenliste für übliche Monster (wie ging nochmal Blickattacken einer Medusa? und was genau machte MR?).

      Gruß
      Tim
      "Alles was ich liebte ist tot. Nur der Krieg erfreut mein Herz und dieser Mann wird mir die Waffen geben ihn zu führen - Heil dir, Tiash'Re von Hakarioth!"
    • Wir haben eine "dreckige" Variante der Battlemat benutzt: selbst ausgedruckte Untergründe mit Raster auf Karton geklebt und dann mit Bucheinschlagfolie beschreib- und abwaschbar gemacht.

      In einer anderen Gruppe haben wir Flipchartfolie benutzt und vor der Runde durfte jeder 3D-Gebäude kleben, die wir dann auf der Karte verteilt haben. Da wir uns selten gesehen haben, konnte man beim basteln vorher ganz nett schnacken. Nur die Folie mit 1x1 inch-Raster ist auch eine nette und günstige Minimallösung.

      Inzwischen haben wir uns den Dungeon und die Fortress von shop.battlesystems.co.uk/t gegönnt. Auf der Spiel war das im Set echt günstig.


      Playlists und Geräusche vom Band wurden auch schon benutzt, haben aber mMn nur einen Mehrwert bei einem Cthulhu-Setting gehabt. Diffuse Geräuschkulisse passt da immer, bei wechselhafteren Settings hat das Umschalten gestört (etwa bei Pathfinder, wenn es von Taverne zu Wald zu Dungeon zu Spontanangriff sonstwo ging).