anlaufende Messer

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    • Re: anlaufende Messer

      Also ich hab so ein handgeschmiedetes IT Besteck, um Rost zu vermeiden hilft am besten trocken lagern und einölen (logischerweise mit Speiseöl man will ja noch damit essen^^). Wenn's dann doch mal passiert ist der Rost mit Stahlwolle aber auch ganz schnell wieder verschwunden
    • Re: anlaufende Messer

      Statt Stahlwolle würde ich zunächst mal Sidol oder was vergleichbares probieren, ich nehme wenns hart ist auch polierpaste. danach gut waschen, abtrockenen und:
      ...einölen (logischerweise mit Speiseöl man will ja noch damit essen^^)


      Das klappt mit meinem Besteck von vehi-mercatus prima.

      Gruß,

      Alex
    • Re: anlaufende Messer

      Zum verhindern:
      Nach jedem benutzen sauber machen, ich wische das immer an einem Tuch in meinem Brotbeutel ab - oder wahlweise wenns eilig ist an der Oberbekleidung (meine Freundin nennt das den Siffstreifen, der sich traditionell auf dem rechten Unterarm bildet).
      Gerade bei allem was Säure hat, mache ich das sofort, da darf man nicht faul sein, gerade Obsstücke geben in wenigen Minuten genug Säure ab, dass das Messer fleckig wird und Schnittgut danach sehr metallisch schmeckt, das lernt man schnell wenn man ein Opinel benutzt um in der Uni oder auf der Arbeit Obst zu schneiden.

      Nur mit Wasser reinigen, niemals Spülmachine, gründlich mit einem weichen Tuch abtrocknen. Nach der Con zuhause einmal richtig gründlich säubern, einölen, trocknen lassen bevor man es in die Scheide tut und vor allem auch Griff und Scheide pflegen.
      Für die Scheide entweder Lederfett oder Schuhcreme (Grissone ist einsame Spitze).
      Für Holz empfehle ich Ballistol, für eine Messerschneide bevorzuge ich entweder Sonnenblumenöl oder auch Ballistol, letzteres ist zwar fies im Geschmack, aber gefahrlos, das wische ich vor ner Con ab und trage dünn Sonnenblumenöl auf.
      Es gibt da auch säurefreie Messeröle für japanische Küchenmesser, die wirklich gut sein sollen, aber ich bevorzuge eben Sonnenblumenöl.

      Ölen ist ne Glaubensfrage, theoretisch kann man das trocken lagern und wird niemals Rost haben, ich gehe da auch Nummer sicher.

      mfg
      Tim
      "Alles was ich liebte ist tot. Nur der Krieg erfreut mein Herz und dieser Mann wird mir die Waffen geben ihn zu führen - Heil dir, Tiash'Re von Hakarioth!"
    • Re: anlaufende Messer

      Was auch geht, ist ein streifen 1200er oder noch feineres sand/schleifpapier und dann nass-abschleifen. danach gut trocknen. Wer seine Klinge wirklich trocken halten will, kann die auch in Gefäß mit feinem Vogelsand gefüllt bis zum Griff stecken.
      Bei polituren besteht meist das problem, das die klingen nach gewisser zeit wieder anlaufen, oxidieren, wenn man sie nicht einölt. Und sie greifen je nach zusammensetzung den stahl an. abhängig vom anteil an kohlenstoff im stahl, der sich gerade bei alten klingen nicht oder nur selten erkennen lässt...

      also lass es sanft angehen...
    • Re: anlaufende Messer

      Ich empfehle Olivenöl, möglichst gutes. Olivenöl "härtet" aus und bildet eine Schicht, grad bei längerer Lagerung gut. Und bloss kein Spüli wenn der Schmied wusste was er tut hat er das Messer in heissem Zustand erstgeölt und damit die kleinen Risse im Metal dicht gemacht, mit Spüli holt man genau das wieder raus dann kann sich Rost darin festsetzen. Der tipp mit der Salami ist Gold wert, ich nehm dafür allerdings immer Schweinespeck damit lässt sich quasi jede Klinge rostfrei halten nimmt auch eventuellen Flugrost gleich mit weg, essen kann man den zwar nimmer, aber wer mag schon Schweinespeck.
      En Dagy dens komme vype Jesly sid so en Ap dens irf it
      (Skalkisches Speichwort:Ein kommender Tag scheint länger als ein vergangenes Jahr)