Urteil zum Cvjm Herbstein

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    • Re: Urteil zum Cvjm Herbstein

      meines wissens nur einen informativen für jeden, der die Lokation ggf für ein LARP hätte nutzen wollen, weil die lokation damit mal gefissentlich raus ist!
      „Zweifel, die Du hegst sind nicht allein deine Angelegenheiten, denn an deinen Zweifeln können Heere zerbrechen, Helden sterben und Träume vergehen.“
    • Re: Urteil zum Cvjm Herbstein

      Nein leider nicht...

      "Poddel" wrote:

      Vendui,
      leider mussten wir die Veranstaltung der Drow-Kampagne zunächst auf Eis legen.

      Dies hat mehrere Gründe:

      1. Aufgrund des aktuellen Urteils des Landgerichtes Giessen bin ich unter Androhung eines Strafgeldes von 10.000,-Euro (Ersatzweise 10 Tage Haft) gezwungen LARP-Veranstaltungen im umliegenden Wald zu unterlassen. Das hat zwar noch nichts direkt mit dem Drowspiel zu tun (wir waren ja bislang immer auf dem CVJM Feriendorf Gelände), aber mir ist die Kiste zur Zeit dennoch zu heiß, bis die Anwälte genaueres geklärt haben. Dies wird allerdings noch ein paar Monate dauern und da fällt genau die Vorbereitungszeit für das Con rein - es könnte also sehr knapp werden mit einer dann DOCH möglichen Absage, sodass ich euch ein kurzfristiges Hin- und Her ersparen möchte und lieber jetzt die Reißleine ziehe...


      :evil:
      Es wird der Moment kommen, in dem Ihr die Chance habt, das Richtige zu tun.
      Ich liebe diese Momente. Ich winke ihnen gerne zu, wenn sie vorbei ziehen.
    • Re: Urteil zum Cvjm Herbstein

      Joa, man muss auch beide Seiten verstehen. Er könnte das lösen, wenn er selber Jagdpächter wird, und dann Begehungsscheine an Jäger vergibt. So wäre er am längeren Hebel.
      Ich muss sagen, ich verstehe den Jagdpächter, da ich weiss, dass gerade bei größeren Veranstaltungen immer auch Larper sind, die Mist bauen im Wald.

      Und gerade in diesem Fall, als es mit den Gerichten aufkam erzählten Larper noch ganz stolz, wie sie dort Jäger angepöbelt haben, die sie darauf hinwiesen jetzt nicht in den Wald zu gehen. "Komm mal ohne dein Gewehr aus dem Auto, und dann sehen wir was du noch zu sagen hast!" gehörte dabei noch zu den netteren Kommentaren.
      Das die dort nicht gut auf Larper zu sprechen sind, ist meiner Meinung nach verständlich.

      Seien wir mal ehrlich, beide Parteien hätten da vorher gut drüber reden können, und sich absprechen können. Jetzt ist das zu spät.
      Es ist 17 Jahre gut gegangen, jetzt haben ein paar Halbstarke die Stimmung ruiniert und beide Seiten müssen damit leben.
    • Re: Urteil zum Cvjm Herbstein

      Es ist 17 Jahre gut gegangen, jetzt haben ein paar Halbstarke die Stimmung ruiniert und beide Seiten müssen damit leben.


      Der Ursprung des Streits liegt genaugenommen bei der Stadt die nämlich den Wald ohne den beteiligten zu sagen zweimal verpachtet hatt den Orgas und dem Pächter.

      Nun passierte es das Jäger und SL aufeinander trafen und sie beide hatten berechtigung dies stück Wald zu benutzen der leitragen ist nun leider das Feriendorf.

      Es ist schade das die Sandkasten mentalität bei Erwachsenen doch manchmal größer ist als bei kleinkindern :|

      Gruss Geralt
    • Re: Urteil zum Cvjm Herbstein

      Danke Kahina für den Beitrag (ja, für mich ist der *äusserst* interessant). Damit fällt nämlich Herbstein auch für eine bestimmte Con, in der ich meine Finger drin habe, raus. Glücklicherweise war die Orga vorbereitet und hat schon ein Ausweichgelände....
    • Re: Urteil zum Cvjm Herbstein

      "Lornalth von Eleat" wrote:

      Joa, man muss auch beide Seiten verstehen. Er könnte das lösen, wenn er selber Jagdpächter wird, und dann Begehungsscheine an Jäger vergibt. So wäre er am längeren Hebel.
      Ich muss sagen, ich verstehe den Jagdpächter, da ich weiss, dass gerade bei größeren Veranstaltungen immer auch Larper sind, die Mist bauen im Wald.


      Kann ich nur unterschreiben. Vor allem wie manche Teilnehmer mit dem Wald umgehen ist halt echt traurig (LARP-Pfeile ist auch Plastikmüll).

      Aber ich denke das führt zu weit vom Thema ab ;)
    • Re: Urteil zum Cvjm Herbstein

      Der Regen auf dem letzten JdS war zwar extrem aber bereits nach einem Tag war das Gelände eine Schlamhölle und kein Stroh mehr da um dem Abhilfe zu schaffen. Da hätte der Geländebetreiber sich rechtzeitig drum kümmern müssen.
      Dazu noch die Unverschämtheit komplett durchnässtes Feuerholz zu verkaufen.

      Dass lässt mich zu dem Fazit kommen: Um Herbstein ist es nicht schade.
      Es ist kein Meucheln wenn man dabei Überraschungselementurteil ruft
    • Re: Urteil zum Cvjm Herbstein

      Ja Herbsstein war bei den Drakland-Cons (auch als Dreckland bekannt) schon nicht so toll, das war 2006 und es gab damals schon immer Ärger mit den Jägern.

      mfg
      Tim
      "Alles was ich liebte ist tot. Nur der Krieg erfreut mein Herz und dieser Mann wird mir die Waffen geben ihn zu führen - Heil dir, Tiash'Re von Hakarioth!"
    • Re: Urteil zum Cvjm Herbstein

      Falls jemand Interesse an Jur hat: Das Urteil ist verfügbar. Sehr interessanter Umgang der Richterin mit dem Thema (S. 16 ff), weitab von den Vorbehalten, die man sonst gegenüber der Bürokratie und ihrem Umgang mit Larp so hat. Ansonsten: Das Urteil war schon ab Tatbestand absehbar, denn der Kläger hat nun mal das Jagdrecht für den Wald, wofür er zahlt und für Wildschäden einsteht, da ist es schwer, ne Veranstaltung, für die der Geländebetreiber noch Geld bekommt, als Duldungswürdig einzustufen.
    • Re: Urteil zum Cvjm Herbstein

      Also meine Meinung zum CVJM Herbstein -

      Ich war dort jetzt schon ein paar Mal auf Con und bin mit dem Gelände absolut zufrieden.

      @Roter Gobbo: Seit wann ist denn ein Vermieter dazu "verpflichtet" überhaupt Stroh/Brennholz bereit zu stellen, wenn dies vorher (trotz entsprechenden Angebots) vom Mieter (Live Adventure) nicht angefragt wurde?

      => Es handelte sich um eine freiwillige(!) Aktion des Vermieters "mal eben und spontan" überhaupt etwas bereitzustellen (Die Info war das er standardmässig immer ein bischen Holz da hat) - Ihm daraus jetzt einen Strick drehen zu wollen, das die spontan(!) bereitgestelleten Menge Holz und auf die Schnelle von seinen Nachbarn zu besorgten Strohs sein unzureichend gewesen finde ich nicht OK... :evil:

      => Zum Thema "spontane" reagieren: Von Betreiberseite war zwar ständig jemand vor Ort/erreichbar, aber eigenes Stroh hatte er nicht und das Holz das er vor Ort hatte war nunmal nass, weil dort unzureichend gelagert - Er ist ja auch kein Brennholzhändler. Bauern im Umland kontaktieren - nun er hat seine Standardbezugsquelle kontaktiert, aber mehr Stroh als später vor ort war wurde scheinbar nicht von LA geordert oder war nicht weiter verfügbar (was ich bezweifle). Warum das so lief sollte man dann mal bei LA erfragen... :lol:

      => Hätte LA größere Mengen vorbestellt, hätte der Vermieter auch deutlich größere Mengen bereitgestellt. Da dies aber nur gegen eine Kostenübernahmeerklärung möglich gewesen wäre, hat LA es aber nicht getan (ob nun bewusst oder unbewusst), da Sie sonst potentiell auf den Kosten (im Falle eines trockenen und höchstwarmen Wochenendes) sitzengeblieben wären. Da muss man LA also auchverstehn...
      Einzige Option wäre gewesen, den SCs via LA vorher die Möglichkeit anzubieten Holz/Stroh zu ordern, aber das wäre erstens in zusätzlicher Arbeit für LA ausgeartet und zweitens hätte es nur bedingt Erfolg gehabt, weil es die Masse der SCs sowieso vergessen/überlesen hätte... :lol:

      => Somit bleibt defakto als "Schuldiger" nur der unerwartet heftige Regen ;)
      Es wird der Moment kommen, in dem Ihr die Chance habt, das Richtige zu tun.
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    • Re: Urteil zum Cvjm Herbstein

      Soweit ich weiß sind die Probleme des Platzes bekannt. Der Boden lässt nicht genug Wasser durch, dadurch wird die Grasnarbe jedesmal zertrampelt, diese hat nach dem herrichten nicht genug Zeit zum Anwachsen wodurch sich das Schlamm Problem wiederholt wenn nicht sogar verschlimmert.

      Ob der Betreiber dazu verpflichtet ist das Problem mit Stroh abzufedern? Keine Ahnung, ist mir auch egal. Er hat eine Leistung erbracht mit der ich nicht zufrieden bin.

      Es ist für mich auch nicht relevant ob er Brennholz verkaufen muss. Aber er hat klatsch nasses Holz verkauft (ich habe mehrere Stücke gespalten und keiner war im Kern noch mehr als ein Fingerbreit trocken).
      Dass ist was mich wirklich aufregt. Kein Feuer machen zu können hat für einige Probleme gesorgt und war einer der Hauptgründe warum letztes JdS einer meiner schlechtesten Cons überhaupt war.
      Hätte der Betreiber kein Holz angeboten hätte ich etwas mitgebracht.
      Holz mit dem es unmöglich ist ein Feuer in gang zu bekommen als Feuerholz anzubieten ist einfach eine Unverschämtheit.

      Deshalb heißt es für mich: Herbstein - eine herbe Enttäuschung. Einmal und nie wieder. Ob der Platz überlebt oder nicht.

      Btw: GoBo mit einem B
      Es ist kein Meucheln wenn man dabei Überraschungselementurteil ruft
    • Re: Urteil zum Cvjm Herbstein

      Kleiner Hinweis zum Feuerholz beim JDS:
      Wir haben das Holz vorher bei LA geordert, und sie haben das entsprechend weitergegeben. Und das nicht erst zwei drei Tage vor der Veranstaltung.

      Das Holz war nicht nur ein paar Stunden oder einen Tag unter freiem Himmel, sondern länger. Es war komplett durchnässt, und brannte auch nicht, nachdem es einen Tag unter einer brennenden Feuerschale gelegen hatte. Fakt blieb einfach, dass wir darauf nicht kochen konnten, und uns noch Holzkohle besorgen mussten. Vor Ort wurde mir gesagt, dass es nur am Nachmittag etwas Regen abgekommen hatte, was ich einfach als als Unwahrheit empfinde.

      Aber das soll jetzt wohl egal sein.
      Zum Geländebetreiber kann ich nichts sagen. Ich finde es schade, dass es ein Larp Gelände weniger gibt, aber ich persönlich empfand es nicht als eines der besseren.

      Ich verstehe aber auch das Urteil.
    • Re: Urteil zum Cvjm Herbstein

      @GoBo: Oh, Verzeihung - kleiner Tippfehler.

      Nur wie man sich denn über eine feiwillige Leistung (das Bereitstellen von irgendetwas) beschweren kann, ist mir dennoch schleierhaft? :shock:

      Es handelt sich defakto um eine organisatorischen Mangel - ergo wende dich an die Orga und nicht den Vermieter ;)

      Du kannst davon ausgehen das der nach 17 Jahren LARP die Schwächen seines Geländes kennt und Mieter darauf hinweist - Wenn die aber nicht reagieren...

      @Lornalth: Hast Du mal den Betreiber direkt gefragt, ob er diese Info auch von seinen Mietern (LA) überhaupt weitergeleitet bekommen hat? Also namentliche Vorbestellungen lagen Ihm soweit mir bekannt nämlich nicht vor, sondern nur nackte Mengen. Soweit mir bekannt ist alles was rechtzeitig geordert wurde (bis auf die Sachen die einfach zu kurzfristig kamen) auch geliefert worden.
      => Die Verteilung des Holzes ist da leider eine ganz andere Thematik, aber da wurde auch gem. LA agiert (weil der Mann eben keine Namensliste hatte)... ;)
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    • Re: Urteil zum Cvjm Herbstein

      @Elion: Ich hatte nichts an der Verteilung, der Menge oder anderen Abläufen auszusetzen. Da bin ich immer kompromissbereit. Was mich störte war, das das Holz vollkommen durchnässt war, in einer Art und Weise, wie es nicht nach einem Nachmittag Regen ist. Es brannte schlichtweg einfach nicht, obwohl ich es über das gesamte JDS versuchte. Dazu kam die Aussage beim Abholen, dass es "nur heute Nachmittag einen kurzen Schauer abbekommen hatte, drinnen aber trocken ist". Etwas, das einfach nicht stimmte.
    • Re: Urteil zum Cvjm Herbstein

      @Lornalth: Da werde ich mal bei Poddel im Detail nachhaken ;)

      Der Mann ist alles mögliche, aber wirklich kein Abzocker...
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